| Literaturempfehlung | |||
Joachim
Koßmann
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| Carsten
Frerk: Finanzen und Vermögen der Kirchen in Deutschland |
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"Der staatlich finanzierte Religionsunterricht und die Militärseelsorge, die Zuschüsse zu kirchlichen Sozialeinrichtungen und die steuerliche Abzugsfähigkeit der Kirchensteuer - wir alle kennen eine ganze Reihe von Beispielen, wo Geld aus öffentlichen Töpfen direkt oder indirekt in die Kassen der beiden christlichen Großkirchen fließt. Daß die eigentliche Ökumene im gemeinsamen Hinhalten des Klingelbeutels besteht und die Kirchen den Spruch, daß Geben denn seliger sei denn Nehmen, ebenso konsequent wie erfolgreich umgekehrt haben, ist allgemein bekannt. Aber das ist nur die Spitze des Eisbergs. Erstmals seit 30 Jahren liegt nun wieder eine umfassende Darstellung zu Finanzen und Vermögen der Kirchen in Deutschland vor, die weit über jene allgemein bekannten Punkte hinausgeht. Systematisch gegliedert werden gerade die Bereiche dargestellt, über die bislang kaum verläßliche Daten verfügbar waren. Dabei werden nicht nur die "verfaßten" Kirchen im engeren Sinne betrachtet, sondern auch ihre Sozialverbände, christliche Vereine und Unternehmen, die der mittelbaren Kontrolle der Kirchenfürsten unterstehen. Bei aller Datenfülle sorgen die detaillierte Gliederung sowie über 150 Graphiken und Schaubilder dafür, daß das Buch übersichtlich bleibt. Die Ergebnisse von Carsten Frerks Recherche werden auch diejenigen, die sich intensiv mit diesem Thema beschäftigt zu haben glauben, überraschen. Denn im kirchlichen Raum steckt deutlich mehr Geld als angenommen und findet sich manche aberwitzige Subvention. Das Buch setzt neue Maßstäbe für die Auseinandersetzung mit dem Thema "Kirche und Geld"." Aus dem Inhalt: |
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